FAQs

 

FAQs zur Rückzahlung der Betze-Anleihe 2013/2019

Die Rückzahlung der Depotanleihe erfolgt analog der Zinszahlungen an Depotinhaber, ohne dass durch den Anleiheinhaber etwas zu tun ist.

Schmuckurkunden können ab dem 1. August 2019 auf der Zahlstelle eingelöst werden. Dem Urkundeninhaber wird empfohlen, die Schmuckurkunde bereits vor Einlösung dem Rahmen zu entnehmen, da Rahmen nicht auf der Zahlstelle entsorgt werden können.

Die Zahlstellenfunktion wird vom 1. FC Kaiserslautern übernommen. An Werktagen werden Zins- und Rückzahlungsanträge im Fanshop Stadion Fritz-Walter-Straße 1, 67663 Kaiserslautern, bearbeitet. An Spieltagen ist in der Fanhalle Nord ein entsprechender Anlaufpunkt vorgesehen.  

Schmuckurkunden können bei der Zahlstelle, ab dem 1. August 2019 eingelöst werden.

Die Zahlstelle hat werktags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. An Spieltagen im August 2019 und September 2019 sind Einlösungen in der Zeit zwischen Stadionöffnung und Spielbeginn möglich.

Die Vorlegefrist für die Einzelurkunden endet gemäß Anleihebedingungen nach zwei Jahren mit Ablauf des Kalenderjahres. Die Rückzahlung ist damit bis 31. Dezember 2021 möglich.

Für Zinsscheine gilt die gleiche Vorlegefrist von zwei Jahren mit Ablauf des Kalenderjahres. Daraus ergeben sich folgende Vorlegefristen:

Zinsschein                                          Vorlegefrist

1. August 2016 und älter              bereits beendet

1. August 2017                                 endet am 31.12.2019

1. August 2018                                 endet am 31.12.2020

1. August 2019                                 endet am 31.12.2021

Neben der Vorlage der Originalurkunde legitimiert sich der Einreicher durch Vorlage seines Personalausweises. Des Weiteren muss eine Bankverbindung angegeben werden, auf welche der Einlösebetrag gezahlt werden soll.

Um einen schnelleren und unkomplizierten Ablauf zu gewährleisten wird empfohlen, das Stammdaten- und Vollmachtsformular vorausgefüllt zur Einlösung mitzubringen.

Die Rückzahlungen der Anleihe sowie Zahlungen für vorgelegte Zinsscheine erfolgen innerhalb von 14 Tagen durch Überweisung auf das durch den Einreicher angegebene Konto.

Nein, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rückzahlungsbetrag sowie die gegebenenfalls fälligen Zinsen werden nach Einlösung innerhalb von 14 Tagen auf das angegebene Konto überwiesen.

Bei Einlösung von Urkunden werden auf Basis der Ersatzbemessungsgrundlage Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag fällig und sofort in Abzug gebracht.

Die Berechnung erfolgt anhand folgenden Beispiels:

Nominalwert Urkunde  100€   500€   1.900€
Ersatzbemessungsgrundlage (30%) 30,00€ 150,00€ 570,00€
Kapitalertragssteuer
(25% der Ersatzbemessungsgrundlage)                                  
7,50€ 37,50€ 142,50€
Solidaritätszuschlag
(5,5% der Kapitalertragssteuer)
0,41€ 2,06€ 7,84€
Auszahlungsbetrag: 92,09€ 460,44€ 1.749,66€

Der Einreicher erhält nach erfolgter Einlösung der Urkunden eine Steuerbescheinigung. Die in Abzug gebrachten Steuern können im Rahmen der persönlichen Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden.

Sofern eine Kirchensteuerpflicht besteht, ist diese im Rahmen der Einkommensteuererklärung zu deklarieren.

Bei den vorgelegten Zinsscheinen fallen wie in den vergangenen Jahren Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag auf den Zinsertrag an. Der Einreicher erhält auch hierzu eine Steuerbescheinigung, wobei die in Abzug gebrachten Zinsen die im Rahmen der persönlichen Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden können.

Nein, eingelöste Schmuckurkunden verbleiben beim Emittenten.

Nein, eine postalische Einlösung ist nicht möglich.

Ja, der Urkundeninhaber kann eine Dritte Person durch Vollmacht berechtigten die Rückzahlung sowie Zinszahlungen in seinem Namen anzufordern. Der Vollmacht legt der Urkundeninhaber eine Kopie seines Personalausweises bei. Der Bevollmächtigte selbst muss sich ebenfalls durch Vorlage seines Personalausweises bei Einlösung auf der Zahlstelle legitimieren.

Zur Erteilung einer Vollmacht kann das Stammdaten- und Vollmachtsformular verwendet werden.


FAQs Allgemein zur Betze-Anleihe 2013/2019

Die Entwertung der Schmuckurkunden kann durch ein persönliches Erscheinen mit der Schmuckurkunde auf der Geschäftsstelle des 1. FC Kaiserslautern vorgenommen werden. Dies ist zu den Geschäftszeiten (zwischen 9:00 und 17:00 Uhr) möglich, idealerweise nach kurzer vorheriger Voranmeldung per E-Mail an anleihe@fck.de oder telefonisch unter 0631/3188-0. Termine zur Entwertung sind nach entsprechender Absprache auch an Spieltagen möglich. Die Schmuckurkunden können in diesen Fällen für die Dauer des Spiels verwahrt werden.

Zur Entwertung wird ein Aufhebungs- und Erlassvertrag zwischen dem Urkundeninhaber und dem 1. FC Kaiserslautern geschlossen. Idealerweise ist der bereits vorab ausgefüllte und unterzeichnete Vertrag zur Entwertung mitzubringen. Das Formular finden Sie hier.

Vor Ort wird die Anleihe durch eine sternförmigen Stanzung sowie einen Stempel auf der Rückseite entwertet. Der Urkundeninhaber bestätigt zudem durch seine Unterschrift auf der Rückseite der Anleihe die Entwertung. Anschließend kann die Schmuckurkunde wieder mit nach Hause genommen werden.

Durch einen vorzeitigen Verzicht entfällt die bestehende Rückzahlungsverpflichtung, das bedeutet, der FCK hat keinen Geldabfluss in Bezug auf die entwertete Schmuckanleihe. Ein Verzicht hat zudem eine positive Auswirkung auf die Bilanz des FCK, da sich durch den Verzicht die Verbindlichkeiten des FCK reduzieren.